L ö b a u   L a n d e s g a r t e n s c h a u  2 0 1 2

eingeladener Realisierungswettbewerb

Ulrike Böhm , Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Anne Wex, Rita Leal,
Alexandra Blechschmidt, Christina Bös, Sumika Aizawa, Anna Vogels

2. Preis

Konzept



Im Wechselspiel zwischen natürlichen und anthropogenen Elementen sind im Talraum entlang des Löbauer Wassers eine Vielzahl von sehr reizvollen und spannungsreichen Orten entstanden. Zusätzlich wird der Talraum akzentuiert durch das Plateau der ehemaligen Zuckerfabrik. Das Bahnviadukt, der Zuckerspeicher und der Kalkofen bilden wichtige Orientierungspunkte für den Gesamtraum.

Neben der Topografie des Talraums und den Fragmenten der Industriekultur ist das Gebiet gekennzeichnet durch sehr abwechslungsreiche Naturräume und einem kräftigen Gehölzbestand. Das bestehende Gefüge aus Räumen und Artefakten soll weitgehend geschützt und erhalten werden.

Zuckerplateau
und
Herrmannbad



Das Zuckerplateau steht in einer besonderen Lagebeziehung zum übrigen Gelände. In Fortsetzung zum bestehenden Brückenkopf wird das Gelände in zwei Bereiche geteilt. Die Nahtstelle der beiden Flächen verbindet den Brückenkopf mit dem Aussichtsbereich des Plateaus. Hier schließt sich eine Rampenanlage an, die die Besucher zum Hauptweg ins Tal führt. Die bestehende Verbindung ins Tal bleibt als zweite Alternative erhalten. Der Speichergebäude wird nur minimal umgebaut.

Schwimmbecken und Gebäudeteile des Herrmannbades werden als Band entlang der Vorwerkstrasse zusammengefasst. Zuschnitt und kompakte Anordnung der Funktionsbereiche ermöglichen eine zusammenhängende und großzügige Liegewiese. Die geknickte Form des Beckens leitet sich aus der Topographie und dem Grundstückszuschnitt ab. Durch das Einknicken öffnet sich das Band zum umgebenden Wiesenbereich.

bbzl
boehm benfer zahiri
architektur städtebau landschaft

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  [ Abbildungen Loebau Landgartenschau 2012 ]
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