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e i n r i c h K ö n i g P l a t z G e l s e
n k i r c h e n
Realisierungswettbewerb
3. Preis 09/09
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer,
Pilar Morilla, Rita Leal, Mirjam
Sauer, David González Ferreño, Christina Bös, Anna-Kajsa Gustavsson
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| Konzept |
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Der Heinrich König Platz liegt an der Schnittstelle wichtiger Gelsenkirchener Stadträume. Seine Umfassung besteht aus einer heterogenen Bebauung, die sich in ihrer Höhe, ihrer Bauweise und ihrer Materialität deutlich voneinander unterscheidet. Dabei bilden die Evangelische Altstadtkirche St. Georg, die Propsteikirche St. Augustinus und das Gemeindehaus wichtige städtebauliche Orientierungspunkte.
Das vorliegende Konzept sieht die Teilräume des Heinrich König Platzes und des Neumarktes als eine zusammenhängende Raumfolge. In Anlehnung an die zurückhaltende Gestaltung mittelalterlicher Stadträume wird die Platzfläche durch einen einheitlichen Belag als zusammenhängende Fläche ausgebildet. Zusätzlich erhält sie eine Fassung, entlang derer alle Einbauten und Möblierungselemente konzentriert werden.
Mit der Vereinheitlichung der Platzfläche wird der komplexe Platzzuschnitt als räumliche Abfolge aus Engstellen und Weitungen erlebbar. Es entsteht ein weitgehend offener und zusammenhängender Gesamtraum, der sich im Durchschreiten als räumliche Abfolge erschließt. Mit dem Freihalten der Platzfläche lassen sich die beiden Kirchenbauten, das Gemeindehaus und das Hans Sachs Haus als wichtige Orientierungs- und Umlenkpunkte inszenieren.
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