L a n d e s g a r t e n s c h a u  D e g g e n d o r f   2 0 1 4

offener Wettbewerb
Architektur, Landschaftsarchitektur, Ingenieurbau

3. Preis


Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer,
Tim Wildner, Anna Vogels, Annkristin Häger,
Christina Popoviciu, Karoline Kostka, Matthias Gaissmayer

mit Krone Ingenieure GmbH

Ausgangslage
und Konzept

 



Das neue Deichbauwerk unterteilt die Fläche zwischen Deggendorf und Donau in Deichvorland und Deichhinterland. Die beiden Bereiche unterscheiden sich voneinander durch ihre Lagegunst. Das Deichvorland begleitet als lang gestreckter Uferraum die Donau. Dagegen vergrößert das Deichhinterland die Distanz zwischen Stadt und Fluß. Die Fläche wird zusätzlich überlagert durch verschiedene flächige und lineare Nutzungen.

Eine ähnlich ambivalente städtebauliche Wirkung geht auch vom Deichbauwerk selbst aus. Als erhabene, langgestreckte Promenade erlaubt sie Überblick und Orientierung. Gleichzeitig wirkt sie stadtseitig als Barriere.

Wesentliche Ansatzpunkte des Entwurfs sind daher die Abmilderung der Barrierewirkung des Deichbauwerks und eine stärkere Verknüpfung der Stadträume mit der Deichpromenade und dem Uferbereich. Um die bestehende räumliche Situation umzuwerten konzentriert sich der Entwurf auf drei Hauptelemente. Dazu gehören

- die Deichpromenade,
- ein Baumhain entlang der Neusiedler Straße
- sowie eine Reihe von Querungen zwischen Stadt und Donauufer.
 
Fußgänger-
brücke


Die vorhandene Eisenbahnbrücke ist durch Dimension und Konstruktion ein prägendes Element in der Flusslandschaft. Die neue, direkt davor verlaufende Fußgängerbrücke soll diesen Eindruck erhalten. Dazu wird eine möglichst filigrane Konstruktion vorgesehen.
bbzl
boehm benfer zahiri
architektur städtebau landschaft

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