P r o f i l
gestalterisches
Selbstverständnis
Gestalterische Eingriffe dienen dazu die räumliche Qualität der Umwelt zu bereichern. Sie verknüpfen Zweckmäßiges mit Kontemplativem, Gewöhnliches mit Besonderem. Sie lassen Räume entstehen, die einerseits charakteristisch und faßbar sind, andererseits vielfältige Erlebnis- und Aneignungsmöglichkeiten anbieten.

Unsere Gestaltideen entstehen unter Bezugnahme auf den jeweiligen Kontext. Die in den Kontext eingeschriebenen Lesarten werden als Gestaltansätze räumlich interpretiert und zu einer Gestaltidee weiterentwickelt. Dazu versuchen wir gestalterische Mittel möglichst zurückhaltend und gezielt einzusetzen.
Wechsel
-wirkungen

Wir sind der Auffassung, das landschaftsarchitektonische, städtebauliche und architektonische Sichtweisen sich gegenseitig bedingen und ergänzen. Wir verstehen sie als gleichberechtigte konzeptionelle Bestandteile.

Kontexte abseits
des historischen
Zentrums

Abseits des historischen Stadtzentrums sind Freiflächen häufig Teil eines Puzzles aus Feldern mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Nutzungen: Kleingärten, Industriebrachen, Infrastrukturtrassen, Siedlungsinseln, ... Zu den wesentlichen räumlichen Merkmalen dieser Felder gehört eine schwach ausgebildete Bezugnahme untereinander und die Ausbildung von wenig durchlässigen Grenzen.

Diese Typologie der 'selbstgenügsamen' Felder beeinflußt die räumlichen Eigenschaften der benachbarten Freiflächen: Sie besitzen keine klaren baulichen Kanten, ihre Geometrie entsteht als Verschnitt zwischen Siedlungsfragmenten. Häufig werden sie zusätzlich durch stark frequentierte Infrastrukturtrassen überlagert.

Landschaftsarchitektonische Interventionen lassen sich hier ordend und klärend einsetzen. Sie erlauben eine Präzisierung und Stärkung von kontextuellen Eigenarten. Dazu gehört die Ergänzung von räumlichen Fragmenten sowie die Qualifizierung von Grenzen.

räumliche
Gerüste

Städtebauliche Entwicklungen sind häufig nicht exakt festzulegen, sie werden beeinflußt durch zeitliche Diskontinuitäten und veränderte Anforderungen an zu nutzende Flächen. Landschaftsarchitektonisch-städtebauliche Gerüste ermöglichen dagegen eine schrittweise Transformation zwischen Freiflächen und Bebauung. Eine so bereits entwickelte Freiflächenstruktur bereichert die später umgesetzten Bereiche des städtebaulichen Konzeptes.Räumliche Qualitäten lassen sich auch unabhängig von der vollständigen Umsetzung eines städtebaulichen Konzepts ausbilden.

Leistungen

Schwerpunkt unserer Arbeit sind Entwürfe und Planungen zu öffentlichen Freiräumen in allen Maßstäben. Dazu gehören Parkanlagen, Gartenschauen und Grünzüge im Zusammenhang mit städtebaulichen Konzepten sowie Stadtplätze.

Das Büro bearbeitet alle Leistungsphasen in den Bereichen Landschaftsarchitektur / Freiraumplanung / Städtebau und nimmt regelmäßig an Wettbewerben teil.

bbzl
boehm benfer zahiri
landschaften städtebau

www.bbzl.de
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